Gewerbehalle mit Photovoltaik auf dem Flachdach, Batteriespeicher-Containern und Trafostation im Hof

Energie verstehen.Potenziale erkennen.Investitionen richtig entscheiden.

Datenbasierte Energieberatung für Unternehmen und Immobilien. Von der Lastganganalyse bis zur wirtschaftlich optimalen Energielösung.

Symbolbild
Ein Jahr Stromverbrauch eines Gewerbebetriebs, 35.040 Viertelstunden
Demodaten – synthetisches Beispiel
Höchstleistung
Spitzen offen
Vom Speicher gedeckt
328 kW
0 × ¼ h
91 × ¼ h

Rot: Spitzen-Viertelstunden über 75 % der Höchstleistung (321 kW), die den Leistungspreis treiben. Blau: Viertelstunden, die der Speicher übernimmt – er begrenzt den Netzbezug auf die angezeigte Höchstleistung. Die Grenze ergibt sich aus Ladestand, Leistung und Wirkungsgrad (90 %) in jeder einzelnen Viertelstunde, nicht aus einer Pauschale. Ausgangswert ohne Speicher: 428 kW. Mit eigenem Lastgang rechnen

Herstellerunabhängig. Die Empfehlung folgt aus der Rechnung.

Ob sich ein Speicher, eine größere PV-Anlage oder ein Mieterstrommodell lohnt, entscheidet sich nicht an Durchschnittswerten, sondern an Ihrem Lastgang: an den 35.040 Viertelstunden eines Jahres, an Ihrem Netzentgelt und an Ihren Preisen.

Wir rechnen diese Daten durch, legen jede Annahme offen und zeigen auch, wann sich eine Investition nicht lohnt. Die Umsetzung übernehmen qualifizierte Partner Ihrer Wahl – die Empfehlung hängt nicht davon ab, wer baut.

Kurzfilm ohne Ton, 10 Sekunden: Ein Tageslastgang wird zu einem Jahr aus 35.040 Viertelstunden. Wenige Viertelstunden bestimmen die Jahreshöchstleistung von 428 kW; ein Speicher mit 200 kWh und 100 kW kappt sie auf 328 kW.
Demodaten – synthetisches Beispiel

Ein Speicher, eine Kapazität, ein Fahrplan

Kilowattstunden, die für die Spitzenkappung reserviert sind, stehen nicht gleichzeitig für den Handel mit Strompreisen zur Verfügung. Deshalb addieren wir keine Einzelerlöse, sondern simulieren alle Anwendungen gemeinsam auf Ihrem Lastgang.

Mehr zu Gewerbespeichern
Peak Shaving
Der Speicher deckt die höchsten Viertelstunden. Bezahlt wird die Leistung, die danach übrig bleibt.
PV-Eigenverbrauch
Mittags überschüssiger Solarstrom wird für den Abend und die Nacht gespeichert.
Dynamische Preise
Laden bei niedrigen, entladen bei hohen Preisen – bezogen auf Ihren tatsächlichen Strompreis inklusive Netzentgelten und Abgaben, nicht auf den Börsenpreis.
Multi-Use
Alle Anwendungen teilen sich eine Kapazität. Wir simulieren sie gemeinsam, statt Einzelerlöse zu addieren.

Wirtschaftlichkeit, die man nachrechnen kann

Jede Kennzahl hat eine feste Definition, jede Annahme steht im Bericht. Zum Beispiel dieses Rechenbeispiel: ein Speicher nur für Peak Shaving auf dem Demo-Lastgang oben.

Kapitalwert
Summe aller abgezinsten Zahlungen. Positiv heißt: besser als die Alternativanlage zum Kalkulationszins.
Interner Zinsfuß
Die Verzinsung, die das Projekt selbst erwirtschaftet.
Amortisation
Ab wann der kumulierte Cashflow dauerhaft positiv bleibt – einfach und abgezinst.
Kumulierter Cashflow über 15 Jahre
Demodaten – synthetisches Beispiel
-100 T€0 T€50 T€Jahr 0Jahr 5Jahr 10Jahr 15
Spitze vorher → nachher
428 → 328 kW
Einsparung Jahr 1
11.974 €
Kapitalwert (6 %)
-4.824 €
Amortisation
10,1 Jahre

Annahmen des Beispiels: Speicher 200 kWh / 100 kW, Wirkungsgrad 90 %, Investition 105.000 €, Betriebskosten 1.500 € pro Jahr, Leistungspreis 120 €/kW·a, Arbeitspreis 19,5 ct/kWh, Preissteigerung 2 % p. a., Kapazitätsverlust 2 % p. a., vor Steuern, nur Peak Shaving. Der Leistungspreis ist über die ganze Laufzeit angesetzt, obwohl die StromNEV Ende 2028 ausläuft und die Nachfolgeregelung (AgNes) noch nicht festgelegt ist. Ein reales Projekt kann deutlich besser oder schlechter liegen.

Immobilien und Portfolios: drei Modelle, drei Rechtsrahmen

Für Mehrfamilienhäuser, Gewerbeobjekte und Wohnungsunternehmen gibt es unterschiedliche Wege, Solarstrom im Gebäude oder im Quartier zu nutzen. Sie sind rechtlich nicht austauschbar – welcher passt, hängt von Gebäude, Mietern und Messkonzept ab.

§ 42a EnWG, § 21 Abs. 3 EEG

Mieterstrom

Der Betreiber liefert Solarstrom ohne Netzdurchleitung an Letztverbraucher im Gebäude oder Quartier und übernimmt auch die Reststromversorgung. Für Inbetriebnahmen bis Ende 2026 gibt es den Mieterstromzuschlag.

§ 42b EnWG

Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

Der Solarstrom wird nach einem Schlüssel im Gebäude aufgeteilt. Den Reststrom bezieht jede Partei weiter selbst. Kein Mieterstromzuschlag.

§ 42c EnWG

Energy Sharing

Strom aus einer Erneuerbare-Energien-Anlage wird über das öffentliche Netz geteilt – im Bilanzierungsgebiet des Netzbetreibers; Unternehmen nur als kleine und mittlere Unternehmen. Netzentgelte fallen an.

Kurzbeschreibung, Stand Oktober 2026. Die Anwendbarkeit prüfen wir im Einzelfall.

Referenz: Photovoltaik auf dem Kupferdach des Deutschen Museums

Forum der Zukunft, München: 122 rahmenlose Module (rechnerisch rund 61 kWp) auf einem denkmalgeschützten Dach, ein Batteriespeicher mit 50 kWh im Keller. Angaben laut Meldung des Deutschen Museums vom 04.06.2024.

Fertig montierte, rahmenlose PV-Module auf dem grünen Kupferdach des Deutschen Museums, im Hintergrund die Münchner Innenstadt
Drei Batteriespeicher-Module auf Montageständern im Kellerraum des Deutschen Museums
Zum Projekt und zu PV im Denkmalschutz

So läuft eine Analyse ab

  1. Schritt 1

    Daten bereitstellen

    Lastgang des Netzbetreibers (15-Minuten-Werte), Stromrechnungen, vorhandene Anlagen. Wir sagen Ihnen, wo Sie die Daten bekommen.

  2. Schritt 2

    Verbrauch analysieren

    Datenqualität prüfen, Spitzen, Grundlast und Muster erkennen. Lücken werden markiert, nicht stillschweigend aufgefüllt.

  3. Schritt 3

    Varianten simulieren

    Speichergrößen, PV und Betriebsstrategien Viertelstunde für Viertelstunde durchrechnen – mit Verlusten und Leistungsgrenzen.

  4. Schritt 4

    Wirtschaftlichkeit bewerten

    Investition, Betriebskosten, Kapitalwert, interner Zinsfuß und Amortisation – in Szenarien und mit Sensitivitäten.

  5. Schritt 5

    Investition vorbereiten

    Entscheidungsvorlage, Ausschreibungsgrundlage, Abstimmung mit Netzbetreiber und Umsetzungspartnern.

Energiedaten in fundierte Investitionsentscheidungen verwandeln.

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